Willkommen zur Online-Sammlungspräsentation der Artothek des Bundes
Seit Bestehen der Zweiten Republik wird aus Mitteln der Bundeskunstförderung eine Sammlung zeitgenössischer österreichischer Kunst aufgebaut. Diese Sammlung der "Artothek des Bundes" ist bereits heute - in Bezug auf Qualität und Umfang - eine beispiellose Dokumentation österreichischen Kunstschaffens. In ihrer Gesamtheit zeigt sie einen repräsentativen Querschnitt der Themen und Diskurse des zeitgenössischen Kunstgeschehens.
Der Bestand der Artothek umfasst derzeit rund 35.000 Werke aus allen Bereichen der bildenden Kunst und erfährt durch die Ankaufstätigkeit, die von der Kunstsektion im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wahrgenommen wird, eine ständige Erweiterung und Aktualisierung - jährlich werden bei ca. 130 Kunstschaffenden Neuerwerbungen durchgeführt.
Vorrangig stehen die Sammlungsobjekte für die künstlerische Ausgestaltung der Repräsentationsräumlichkeiten und Büros der Bundesdienststellen im In- und Ausland zur Verfügung und sind so auch weltweit öffentlich präsent. Gut ein Drittel der Kunstwerke befindet sich als Leihgabe bei derzeit 444 unterschiedlichen öffentlich rechtlichen Institutionen.
Ständige Leihnehmer/innen der Artothek des Bundes sind die österreichische Präsidentschaftskanzlei, das Parlament, alle Ministerien, Universitäten und Europäischen Organisationen sowie sämtliche österreichischen Botschaften und Kulturforen.
Zahlreiche Werke von musealer Bedeutung befinden sich zudem in der Albertina, Belvedere, Die Sammlung Universität für angewandte Kunst, Ferdinandeum am Tiroler Landesmuseum, Kupferstichkabinett, Lentos Linz, Leopold Museum, MAK, MUMOK, Museum der Moderne Salzburg, Museum Moderner Kunst Kärnten, Neue Galerie am Universalmuseum Joanneum in Graz, Österreichisches Museum für Volkskunde, Architekturzentrum Wien sowie in der Außenstelle der Artothek des Bundes dem Institut für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck. Die Werke sind auf Basis von Dauerleihverträgen in deren Sammlungen eingegliedert und stehen ebenfalls für den internationalen Ausstellungsbetrieb zur Verfügung.
Als Wanderausstellung konzipiert, wurde die sammlungseigene Ausstellung "In Between. Austria Contemporary" in unterschiedlicher Zusammenstellung, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, seit Ende 2008 in 11 Ländern im Nahen Osten, Asien und Europa gezeigt: Genia Schreiber Galerie, Tel Aviv, Israel / Galerija Umjetnina, Gallery of Fine Arts, Split, Kroatien / Centar savremene umjetnosti Crne Gore, Podgorica, Montenegro / MCC "Old Pallouriotissa Market", Nikosia, Zypern / Kohán György Képtár (Corvin János Museum), Gyula, Ungarn / Rezan Has Museum an der Kadir Has Universität, Istanbul, Türkei / International Beijing Biennale 2010, NAMOC, Beijing, China / Gasometer, Kulturzentrum Triesen, Liechtenstein / Stadtmuseum St. Pölten, Österreich / EWSA Brüssel, Belgien. Zur Zeit läuft sie im CAC Contemporary Art Center, Vilnius in Litauen, ab Herbst 2011 im Azerbaijan State Museum of Art, Baku, Aserbaidschan.
Aktueller Stand siehe: http://www.bmukk.gv.at/kunst/in_between.xml.
Auch ein Teil jener künstlerischer Arbeiten, die seit 2005 im Rahmen der Ausstellung "Berlaymont Summa Artis" im Berlaymont-Gebäudes der Europäischen Kommission in Brüssel gezeigt werden, stammt aus der Sammlung der Artothek des Bundes.
Die Artothek des Bundes, deren Agenden (exklusive Durchführung der Neuankäufe) seit 2002 von der "Gesellschaft zur Förderung der Digitalisierung des Kulturgutes" wahrgenommen werden, ist auch mit der Erstellung der sammlungsspezifischen Online Museums-Datenbank beauftragt.
Diese Datenbank ist im Aufbau begriffen und wird kontinuierlich erweitert - die Neuerwerbungen werden unmittelbar nach der Inventarisierung online gestellt. So können sich auch Nicht-Leihnehmerberechtigte jederzeit über die aktuelle Sammlungstätigkeit des Bundes informieren. Darüber hinaus kann jede/jeder Interessierte jeweils am letzten Freitag im Monat, vor Ort in den Räumen der Artothek des Bundes, in die Bundeskunstsammlung und ihre Aufgabenbereiche Einblick nehmen.
Voranmeldung per Mail, mind. zwei Wochen vor dem Termin.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die
Artothek des Bundes
Gesellschaft zur Förderung der Digitalisierung des Kulturgutes
Leitung: Mag. Notburga Coronabless
Telefon +43 (0) 1 804 63 05 FAX +43 (0) 1 804 63 05-66
E-mail office@artothek-des-bundes.at
Neuer Standort seit November 2006:
1130 Wien, Speisinger Straße 66
Öffnungszeiten für Leihnehmer (bitte nach vorheriger Terminvereinbarung):
Montag, Mittwoch, Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr, Dienstag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Besuchsmöglichkeiten für Nicht-Leihnehmer/innen: jeweils letzter Freitag im Monat,
14.00 Uhr gegen Voranmeldung per Mail.
Verkehrsverbindungen: Straßenbahnlinie 60, 62 (Station Hermesstraße) und S-Bahn (Station Speising).
Impressum
Artothek des Bundes
Alle Rechte vorbehalten
Wir weisen darauf hin, dass eine Verwendung der Text- und Bilddaten ausschließlich für private Zwecke erfolgen darf. Jede Vervielfältigung der Inhalte dieser Website ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Rechteinhabers gestattet.
Sofern die Artothek des Bundes nicht selbst im Besitz aller Rechte an Elementen dieser Website ist, hat sie von den Rechteinhabern die Erlaubnis zur Verwendung auf dieser Website eingeholt. Sollte dennoch ein uns unbekannter Rechteinhaber übergangen worden sein, so bitten wir um umgehende Kontaktaufnahme.
